Das Leben ist schön…

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oder sollte es zumindest sein, wenns doch so kurz ist!

Heute war ich bei meiner Hausärztin um meine Wiedereingliederung zu besprechen und sie erinnerte mich freundlicherweise noch mal daran, dass ich mich doch ja gesund und basisch ernähre soll und auf gar keinen Fall Zucker!

Ja.

Rauchen natürlich auch nicht, Alkohol übrigens auch nicht. Wegen der Leber abends auch kein Obst. Stattdessen Kräutertee und Gemüse. Das wäre dann eigentlich der Idealzustand meiner Ernährung: Tee und Gemüse. Sport soll ich auch machen.

Ich argwöhne schon länger, dass ein wesentlicher Bestandteil von Palliativmedizin darin besteht einem das Leben so mies zu machen, bis man selber keinen Bock mehr darauf hat und freiwillig geht.

 

4 Gedanken zu “Das Leben ist schön…

  1. Judith

    Ein Palliativmediziner würde niemals so eine Ernährungsempfehlung geben da man heute weiß, dass nicht wenige Patienten an Kachexie versterben und daher die Empfehlung lautet,
    Patienten sollen das essen worauf sie Appetit haben und was sie gut vertragen.
    Die Empfehlung Deiner Hausärztin täglich Kräutertee zu trinken ist sogar gefährlich, denn
    das tägliche Trinken von Kräutertee belastet die Nieren und kann sogar die Nieren schädigen.
    Kräutertees sind Arzneitees und sollten, wie ein Arzneimittel, auch nie einfach so täglich genommen werden, denn auch sie können negative Nebenwirkungen haben, das wird Dir jeder Apotheker bestätigen.
    Und was die Theorie vom Säure Basen Haushalt betrifft, sie stammt aus den 80 `er Jahren und ist längst überholt. Ein Übersäuern des Körpers bei gesunder Nierenfunktion ist mit normaler ausgewogener Ernährung gar nicht möglich, das wird Dir jeder Internist bestätigen.
    Lass`Dich nicht verrückt machen von Deiner Hausärztin, vor allem lass `Dir die Lebensfreude nicht nehmen und gutes Essen zu genießen ist ein großes Stück Lebensfreude und hebt außerdem die Stimmung (Schokolade etc. ). Bei mir funktioniert`s .

    Lieben Gruß

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  2. Hallo Judith,
    ja die Seite ist noch aktiv. Ich weiß ich schreibe zu selten… Ich habe zwischendurch meine Höhen und Tiefen und wenn ich mich gerade sehr bemühen muss, nicht all Zuviel über meine Zukunft nachzudenken, dann habe ich meistens keine Lust auf Schreiben. Sollte ich aber auch mal tun. So, der Vollständigkeit halber.
    Woran man sieht: Jetzt gerade ist mir morgen schnurz 🙂 Ich glaube, ich habe dich nicht per Mail erreicht…

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  3. Ich habe mit dem Erscheinen meiner zahlreichen Metastasen und dem Beginn des Daseins als „Palliative“, beschlossen, mich nicht mehr für gesund oder vernünftig zu interessieren. Mich interessiert nur noch was sich für mich gut anfühlt, mir spürbar gut tut und mir Spass macht. Ich bemühe mich ein bisschen darum den Konsum von weißem Kristallzucker möglichst gering zu halten, aber ich verkneife mir so ganz und gar nichts.
    Statt der angesagten 18 Monate, beginnt nun mein 7. Jahr, also kann das nicht wirklich vollkommen falsch sein 😉
    Ich halte Empfehlungen wie Du sie offensichtlich bekommen hast, für reine Hilflosigkeit. Wenn es so gar keine Idee gibt, wird verboten und vorgeschrieben um überhaupt etwas zu „tun“. Am Ende spricht das für nicht viel Fachkompetenz und schon gar keine Empathie. In dieser Praxis wäre ich das letzte Mal gewesen.
    Lieben Gruß
    Sue

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