Das Schweigen und die Wut

P.S. PreScriptum: Mal vorne eingeschoben: nächste Woche gibt es spektakuläre Bilder und News von Elvis the Zwergpudel, Versprochen 😉

Das Schweigen und die Wut…

…eine gute Überschrift für die verschiedenen Begebenheiten, die mich in letzter Zeit bewegt haben…

Ich war zuletzt eine Woche in einem Kloster um dort mittels Mediation die Kontrolle über das Universum, äh, ne, über mich selbst zu erlangen (ein kleines bisschen auch das Universum, seien wir ehrlich 😉 ) und ziemlich am Schluss praktizierten wir Stille. Das heißt, wir sollten ab dem Augenblick des ersten Aufwachens morgens im Bett bis zu einem Zeitpunkt am späten Nachmittag nicht sprechen und auch nicht in anderer Form kommunizieren. Kein Lächeln, kein Blickkontakt, keine Mimik, keine Gestik.

Um es kurz zu machen: 30 Sekunden nach dem Aufwachen war ich total wütend, anschließend depressiv, gefolgt von einer großen Niedergeschlagenheit, gefolgt von einem kurz bevor stehenden Amoklauf und einem imaginären Blutrausch durch Raserei. 5 Minuten nach dem Aufwachen hatte ich schon einen Verdacht:

Das war wohl nicht so ganz mein Ding. 🤔

Da ich mit einer Freundin gemeinsam ein Zimmer teilte, kam ich mir selbst schon mindestens grob unhöflich vor sie nicht zu begrüßen, sie anzuschweigen, an ihr vorbei zu sehen. Mit jedem Menschen, dem ich begegnete, verstärkte sich das Gefühl.

Die Dozentin hat diesen Schweigetag leider nicht gut eingeführt und nicht darauf vorbereitet, aber ich vermute, er sollte dazu dienen, sich ganz der Achtsamkeit mit jedem kleinsten Detail des Alltags hinzugeben. Ich erlebte aber nur Assoziationen mit Situationen aus meinem Leben, in denen es um Streit und Aggression ging, wo Menschen nicht mehr miteinander reden und sich beleidigt zurückziehen um den anderen mit seinem Schweigen abzustrafen. Während der Meditation hatte ich das Gefühl der gesammelte Hass aller anwesenden Menschen wird Kübelweise über mich ausgeschüttet… da habe ich das Experiment dann für mich auch endgültig beendet und bin meiner Wege gegangen. Ich habe hinterher gehört, dass ich nicht alleine war mit diesen Gedanken, ganz so ungewöhnlich ist diese Schlussfolgerung also nicht. Ich beschloss, niemals wieder so etwas mitzumachen, niemals mehr Schweigen! Reden ist Gold! Hurra

Ich war noch zwei Wochen lang wütend auf die Dozentin. 🙄😞

Schon bei der Kennenlernrunde erzählte ich, dass ich gerne manchmal besser mit meinen Gefühlen umgehen würde. Ich bin oft beseelt von Dalai Lama-artiger Friedfertigkeit, die aber durchbrochen wird durch ein inneres HB-Männchen. Oder, für die jüngere Generation, die Figur „Wut“ in „Alles steht Kopf“. Das bin ich. Bitte googeln, dann wisst ihr Bescheid 😉 Die Flammen schießen aus meinen Haaren, innerlich. Äußerlich hebe ich nur eine Augenbraue. Ich bin ja schon groß und weiß, dass ich erst mal die Flammen löschen sollte, bevor ich den Mund auf mache. Das ist bloß manchmal gar nicht so einfach. Nie eigentlich. Nie, Nie, nie. Manchmal möchte man einfach die Welt niederbrennen, oder? 🙂 Ach je

Das ist alles nicht einfacher geworden, seitdem ich erkrankt bin, ganz im Gegenteil. Ich habe oft das Gefühl, meine psychischen Ressourcen werden komplett dafür in Anspruch genommen, jedem Tag ausgeglichen, besser noch, positiv gestimmt zu begegnen. Auszuhalten, dass ich ein Alien inmitten von Menschen bin, die Pläne haben, ihre Zukunft gestalten und Sorgen haben, die ich sofort gegen meine eintauschen würde, egal was. Nur auf heute zu schauen und bloß nicht auf übermorgen und mich immer für andere freuen, andauernd irgendwie. Und das kriege ich hin. Sehr, sehr oft sogar, denn ich möchte die Zeit, die mir bleibt nicht traurig sondern überwiegend lachend verbringen. Wenn aber Stress dazu kommt, irgendwelche anstrengenden kleinen, nervigen Sorgen oder sogar Streit, dann merke ich, dafür habe ich keine Kraft mehr übrig. Das ist nichts mehr, was ich noch geben kann.

Und das Schweigen…

Das gibt es gerade bei mir in der Familie. Aus einem völlig nichtigen und albernen Grund wurde Streit angefangen. Also habe ich gehört, dass jemand Streit mit mir hat, da wusste ich das noch gar nicht 😉 denn derjenige, diejenigen haben ja geschwiegen. Versuche der Klärung meinerseits wurden abgeschmettert, aber das ist nicht wichtig. Wichtig ist etwas anderes, dies beschäftigt mich:

Ich habe das Gefühl, hier kommen schon lang gehegte, unterdrückte Aggressionen gegen mich zum Vorschein (anders kann ich mir diesen kleinen grundlosen Amoklauf nicht erklären). Und ich ahnte zwar nichts davon, würde es aber nachvollziehen können, weil es auf meiner Seite auf jeden Fall so ist. Ich muss zugeben, dass ich einigen Personen schon lange innerlich vorwerfe, auf meine Situation keine Rücksicht zu nehmen, mich gar nicht wahrzunehmen, nicht empathisch zu sein. Ein Beispiel: Ich war vor dem Krebs sehr sportlich, 5 bis 6 Mal die Woche habe ich trainiert. Jetzt kann ich mich ohne Schmerzen nicht mehr bewegen, bin müde und habe durch die Medikamente zugenommen. Seit einem halben Jahr berichtet mir „Jemand“ dass sie/er jetzt mit dem Laufen begonnen habe (nach 40 Jahren Unsportlichkeit) und erzählt mir penetrant jedes Mal wenn wir uns sehen, dass er/sie jetzt jeden Tag läuft (einen Bruchteil dessen, was ich früher gelaufen bin) und wie gut ihr/ihm das tut und wie sehr sie/er das empfehlen kann und dass das jeder machen sollte und wie fit sie/er geworden ist. Ähm, ja. Danke.

Von diesen Beispielen hätte ich noch ein paar auf Lager.

Ich habe dazu bisher einfach nichts gesagt. Ich wollte eigentlich nicht, dass irgendjemand das Gefühl hat, man kann nicht offen über alles sprechen, wenn ich dabei bin. Aber ich habe insgeheim eben doch die Erwartung, dass andere Menschen etwas feinfühliger mit mir umgehen und sich ein wenig Gedanken machen. Und wahrscheinlich gab es von der anderen Seite auch Erwartungen an mich, die ich nicht erfüllt habe. Ich rate mal: keine Sonderstellung in der Familie einzunehmen, mich nicht zu verändern, meine Beziehungen zu einzelnen Familienmitgliedern (z.B. meine Eltern) nicht zu intensivieren, nicht von Tod oder Krankheit sprechen, solange ich noch nicht unmittelbar auf dem Sterbebett liege und überhaupt, mich nicht so anzustellen. Eine Woche, nachdem ich damals meine Diagnose bekommen habe und Stand der Dinge war, dass ich nur noch ein paar Wochen oder Monate hatte, hat „jemand“ sich mir gegenüber über meine Mutter lustig gemacht und fand es unverständlich, dass sie noch nicht darüber hinweg war, dass ich sterben würde…. ????? Und offenbar hat sich an dem Verständnis für meine Person im Laufe der Zeit genauso so viel vertieft – nichts.

Tja, so weit. Es kann also doch sein, dass diese Krankheit trennt, so wie ich es schon oft gelesen habe, aber bisher nicht selbst erlebt. Aber was tun? Wären es Freunde oder Bekannte, ja dann Tschüss, machts gut, schönes Leben weiterhin, Hasta la vista, Baby…

Familie? Schweigen? Wut? Wut. Schweigen. Familie… Kontakt abbrechen? Da sind ja auch noch mehr Menschen betroffen. Ich möchte nicht, dass noch mehr Personen von diesem Konflikt langfristig betroffen werden. Und doch…

Ich weiß nicht, ob ich diesen Menschen noch einmal vertrauen könnte. Da sind Leute, die glauben, mein Leben wäre so leicht, dass sie gerne Ihre Wut an mir auslassen könnten, ohne mit mir zu reden. Die mich abstrafen möchten, die wollen, dass es mir schlecht geht, weil ja mein Leben ohnehin nur Sonnenschein ist. Die mir weh tun wollen, über einen längeren Zeitraum hinweg und mir mein bisschen kostbare Zeit dunkelgrau färben wollen.

Vor meiner Krankheit hätte ich gesagt: „Streit, ja na gut, es wird sich schon alles wieder einrenken – irgendwann.“

Aber jetzt hat jedes Wort und jede Handlung eine intensivere Bedeutung.

Irgendwann gibt es nicht mehr.

11 Gedanken zu “Das Schweigen und die Wut

  1. Da bist Du ja wieder 😀 freufreu 😍 schön von Dir zu lesen, wenn auch das, was ich lese, nicht so schön ist. Ich habe irgendwie das Gefühl, da gärt was in Dir, aber gewaltig. Und ja, Du hast Recht, Krebs trennt. Nicht nur Krebs, Krankheit als solche. Und unempathische Menschen gibt es wie Sand am Meer. Kleines Beispiel gefällig? Gerne: ich leide seit ca. 7 Jahren an teilweise massiven Knochenschmerzen, seit ich ein bestimmtes Medikament eben wegen meiner Krebsdiagnose nehmen muss. Jeder in meiner kleinen Arbeitseinheit weiß das. Jeder. Man sieht es mir ja auch an. Und wenn ich also dann etwas beschwerlich vom Kantinentisch aufstehe, oder nach der Besprechung länger brauche, um aus dem Raum rauszukommen, dann steht da die liebe Kollegin Emilia Empathia (Name frei erfunden) und meint, mich von oben bis unten betrachtend „du solltest mal ein paar Pfund abnehmen, dann geht es dir auch besser“.

    Das nenne ich doch mal ein Ausbund an wirklicher, tiefer Empathie, oder? Kleiner Einschub: ich habe entsprechend reagiert, Frau Empathia wird das nie wieder sagen😈

    Aber es passt in unsere oberflächliche Zeit. Nicht zuhören, nicht aufpassen, nicht abwägen. Direkt loslegen, erstmal draufhauen und dann überlegen. Und wenn es schwierig wird weghören, weglaufen.

    Hör Dir mal mit Verstand die Nachrichten an. Bericht über das neue iPhoneX von Apple. Tenor: enttäuschend, keine wirkliche Innovation… ja was wollen die denn noch? Dass das Ding neben uns herläuft, unsere Gedanken errät? Kochen kann? Höher weiter schneller… und da sitzen wir Krebsbetroffene dabei und pfeifen auf höher weiter schneller und das geht ja gar nicht. Ich hörte Emilia Empathia übrigens letztens zu einer Kollegin sagen, Brustkrebs sei der einfachste Krebs, der sei gar nicht so schlimm. Da fällt einem doch der Kit aus der Brille. Ich wusste gar nicht, dass Krebsarten so unterschieden werden, schlimm, nicht schlimm, ganz besonders schlimm…

    Nächste Woche habe ich meine jährliche Mammographie und ich glaube zu ahnen, was das ist. Mir geht es ja nun, wie Du weißt, nicht schlecht, es sieht alles ganz gut aus, aber… und eben dieses aber ist es, ich WEISS halt, dass dieser Zustand von jetzt auf gleich vorbei sein kann, natürlich hoffe ich auf ein gutes Ergebnis und im Grunde erwarte ich es auch, der Termin im April im Brustzentrum war schließlich auch gut, aber… Ja, um dieses aber geht es. Dieses aber betrifft alle Menschen. Schließlich sind wir beide auch an Krebs erkrankt und vorher dachten wir, alles geht immer so weiter… alle Menschen können krank oder wieder krank werden. Das ist einfach ein Fakt, leider keine Fake News, so schön es auch wäre. Und das wollen die (vermeintlich) Gesunden einfach nicht wissen, damit wollen sie nichts zu tun haben. Hau ab mit deinem blöden Krebs, das betrifft mich nicht. Stell dich nicht so an, der ist doch gar nicht so schlimm und überhaupt, heute kann man ja schon viel machen und wenn es schlimm wird, dann gibt es ja noch Morphiumpflaster…

    Und mit Deiner Diagnose bist Du der Schrecken in Person für solche Leute. Da kommt dann noch dazu „nur weil sie so krank ist, kann sie aber nicht…“ was immer das auch sein mag, was Dir da abgesprochen wird. Und Deine joggende Emphatia scheint die Zwillingsschwester meiner Kollegin zu sein. Es gibt einfach Menschen, die gehören zur Gruppe der Nichtmerker. Und dass Dir da Flammen aus den Haaren schlagen, das ist ja wohl völlig normal. Ich kann bei sowas meinen Mund nicht halten. Mir fallen spontan ein paar richtig fiese Antworten ein😈 es ist leider auch ein Fakt, es gibt immer zwei von einer Kategorie: es gibt kluge Menschen, es gibt dumme Menschen, es gibt große und kleine und… so weiter. Und diese Sorte Mäuse sind zwischenmenschlich ziemlich dumm. Das ist leider wahr. Hilft alles nix. Ein emphatischer, nachdenkender Mensch sagt sowas nicht. Niemand muss Situationen auf Anhieb richtig meistern, jeder kann und darf überfordert sein. Aber den anderen so dummdreist verletzen, das muss sich derjenige auf die eigene Fahne schreiben: Dummheit vor dem Freund, leicht abgewandelter Spruch. Man könnte ja einfach mal den Mund halten. Aber die Dummheit muss halt raus.

    Das klingt vielleicht arrogant, mag sein, aber ich werde ja mit dieser Dummheit konfrontiert und ich habe aufgehört, für alles Verständnis zu haben.

    Ach genug jetzt, sonst schreibe ich mich noch in Rage 🤪

    Unsere Hunde sollten mal wieder spazieren gehen 😍

    Liebste Grüße aus dem trüben Neanderthal!
    SaMaTe

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    1. Hallo Samate, 😂du hast so schön die Wut herausposaunt, dass es mir direkt viel besser geht! Aber deine Emilia Empathia sprengt auch alles, was man sich überhaupt vorstellen kann.
      Ja, du triffst natürlich den Punkt. Ich stelle mir auch vor, dass da Sätze fallen, die beginnen “ nur weil sie krank ist“ . Und sie begreifen nicht, das „nur“ und „Krebs“ nicht zusammen geht. Ich wünsche dir alles Gute für deine Untersuchung nächste Woche und wir gehen bald mal wieder zusammen in den Wald. 😊

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  2. Ich bin sehr gespannt auf die Bilder von Deiner Fellnase 🙂

    Zum Rest:
    Ich habe vor etwa 20 Jahren den Kontakt zur Familie komplett abgebrochen. Ich würde dort sicher mit meiner Erkrankung ähnliches erleben wie Du und bin heilfroh, dass ich Die alle von der Backe habe.
    In meinem Freundeskreis weiß jeder was mit mir los ist. Wer da mehrfach irgendwelchen Nervkram erzählt, fliegt raus. Ich gehe damit ansonsten so um wie SaMaTe . . gleich eine vor den Bug ballern. Entweder fällt dann der Groschen, ober eben nicht.
    Ich nehme mir in meiner Situation auch ausdrücklich raus, mir nicht so viele Gedanken um anderer Leute Kram zu machen. Es geht hier nämlich ganz konkret, nur um mein mir eigenes Leben und wer damit nicht klar kommt, kann bleiben wo der Pfeffer wächst.
    So viele Gedanken wie Du sie an Andere „verschwendest“…. warum bist Du nicht der Mittelpunkt Deines Lebens ? (also neben Elvis natürlich 😉 )
    Wenn man sich in der Mediation auch nicht auf sich selbst einläßt, geht das natürlich komplett nach hinten los. Das muss aber vorher auch gut erklärt und vorbereitet werden. Da geht es doch nur um DEIN Inneres und nicht das der Anderen.
    Im realen Leben würde ich jetzt mit Dir ein wenig schimpfen und Dir sagen, Du solltest Dir um die Dinge Dir für Dich schön, wichtig und gut sind einen Kopf machen und nicht darüber was Andere denken.

    Lieben Gruß
    Sue

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    1. Liebe Sue, gut dass du ein bisschen schimpfst, ich hätte nicht 20 Jahre in einem sozialen Beruf verbracht, wenn ich nicht viele Gedanken auf andere verwenden würde. Aber ich muß jetzt umlernen, das merke ich auch. Ich darf mir nicht buchstäblich den Rest meines Lebens von Menschen beeinträchtigen lassen, die es nicht gut mit mir meinen. Aber so rigoros wie du und Samate bin ich nicht. Ich mache mir noch zu viele Gedanken (Und antworte deswegen um 5 Uhr morgens auf Kommentare 😉) Aber ich werde an dieser Situation lernen.
      Lieben Gruß zurück

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      1. 🙂 ich war knapp 30 Jahre in einem sozialen Beruf.
        Dein Text hat bei mir auch wieder alte Erlebnisse hoch geholt . . . da lag ich mit ca. 35 Jahren im Krankenhaus. Man hatte mir die Gebärmutter entfernt und den Beckenboden rekonstruiert. Durch den Bauch. Schlüsselloch-Chirurgie gab es noch nicht. Da beschwerten sich meine Eltern nach einem Besuch an meinem Krankenbett, ich wäre ja „nur um mich selbst gekreist“
        Um was verflucht dreht es sich denn bei einem Krankenbesuch ??? Damals habe ich geschwiegen und geschluckt. Das würde mir heute nicht mal mehr im Traum einfallen.
        Wie gesagt, ich bin froh, diese völlig Empathie befreiten Menschen von der Backe zu haben. Wenn das schon bei einer nicht lebensbedrohlichen Erkrankung so nervig war, bin ich sehr glücklich, in meiner heutigen Situation, kein derartig blödes Gelaber mehr hören zu müssen. Nie mehr 🙂

        LG

        Gefällt 2 Personen

      2. Ich sehe auch nicht wirklich eine andere Möglichkeit, aber es ist ein großer Schritt innerhalb der Familie die Beziehungen zu einzelnen zu kappen. Ich schiebe den Gedanken noch in meinem Kopf hin und her und spüre ihm nach. Ich merke aber auch dass ich, seit ich krank bin, konsequenter werde. Im Augenblick hat es ja keine Eile, ich werde ja nicht angesprochen. Aber mein Kopf raucht und selbst dem besten Ehemann von allen fällt keine andere Lösung ein.
        Danke, Sue, dass du deine Erfahrungen erzählst
        Liebe Grüße

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  3. Ulrike

    Wird verhaltner Zorn zum Grimme,
    Bricht er dir der Stärke Schaft.

    Ernst Moritz Arndt, 1769-1860)

    (Was ich da alles gelesen habe, das geht mir ganz schön unter die Haut. Es ist schier unglaublich… )

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      1. Ulrike

        Synonym für „Grimm“: Groll
        Bedeutung von „Schaft“ in diesem Zusammenhang: Vorrichtung zum Halten einer Waffe; bei Handfeuerwaffen befinden sich im Schaft der Lauf, die Abzugsvorrichtung u.a.m.

        Beste Wünsche von einer überzeugten Pazifistin, die sich u.a. auch um Befriedung der eigenen Seele bemüht, was immer wieder ganz und gar nicht so einfach ist, aber im Fall des Gelingens mit dem Gefühl wachsender innerer Stärke verbunden ist. .

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